Schreiben in Tranceschreiben in trance


Die Kreativität fließen lassen,
Antworten und Visionen finden

„Fließe mit dem Leben wie das Wasser über diesen Stein“, murmelt der Purzelkamp. Und sein Rauschen trägt mich fort in einen anderen Bewusstseinszustand. Das Rauschen eines Baches oder der Blätter im Wald können uns in eine Art Trance versetzen. Sie bringen die Kreativität zum Fließen und lassen uns Antworten im eigenen Inneren finden.

Foto © Hilda Protschka

Auch Meditationen oder schamanische Techniken, der Klang der Trommel und der Rassel oder meditative Musik, können uns den Weg in eine Wachtrance ebnen. Sie sind Hilfsmittel, die uns an unsere Verbindung zum Großen Ganzen erinnern. Mit Hilfe der Trommel, Rassel, Meditationen etc. fällt es dem Gehirn leichter, in den Bereich der so genannten „Thetawellen“ zu gelangen, der typisch für eine sehr tiefe Entspannung ist. Die Gehirnwellen gehen in Resonanz mit dem Rhythmus der Trommel, das lässt sich, wie Forschungsergebnisse zeigen, auch im EEG ablesen. Viele Menschen kennen diesen Trancezustand aus dem Bereich zwischen Schlafen und Wachen.

Schamanische Reisen ermöglichen die Begegnung mit inneren LehrerInnen und Krafttieren, mit Orten der Kraft in verschiedenen Realitäten. „Schreiben in Trance“ kann die Pforten der Wahrnehmung öffnen. Schreibend können wir uns selbst erfahren, die Sprache der Seele wahrnehmen. Botschaften und Antworten fließen in Form von Geschichten, Gedichten und Aphorismen, als Dialog mit einer Pflanze, einem Kristall, einem Stein, einer Feder. Alles erzählt eine Geschichte – wenn wir bereit sind, sie zu hören.